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User-assisted Compositing for Photographic Lighting

Vortrag von Renáta Palyafári
Teaser-Bild User-assisted Compositing for Photographic Lighting

Was macht ein Foto „gut“? Obwohl die Antwort auf diese Frage ziemlich subjektiv sein kann, sind professionelle Fotografen damit einverstanden, dass – neben Komposition und Inhalt – die Beleuchtung eine entscheidende Rolle spielt. Gute Beleuchtung ist in der Fotografie essentiell und kann entscheiden, ob das resultierende Foto großartig oder sofort verworfen wird. Traditionell arbeiten die Fotografen in einem Studio mit zahlreichen sorgfältig eingestellten Lichtquellen. Die „korrekte“ Beleuchtung einer Szene ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Bei der traditionellen Vorgehensweise ist das Ziel der Fotografen das Foto sofort so aufzunehmen, dass das Ergebnis möglichst nah zum erwarteten Bild ist, was an die Beleuchtung angeht. Bei der Nachbearbeitung können sie sich dann auf die von der Beleuchtung unabhängigen Aspekte konzentrieren.

Heutzutage kommt aber immer wieder ein neuer Arbeitsfluss zur Anwendung, in dem man mehrere Bilder aus einem fixen Blickpunkt macht. Dabei verwendet man statt mehreren, fix eingestellten Lichtquellen eine bewegliche Lichtquelle. Das Ziel dabei ist die Zeit, die man zum Aufnehmen der Bilder braucht, zu verkürzen. Dabei verschiebt sich die Arbeit mit der Einstellung der Lichter in die Nachbearbeitungsphase. Das bedeutet einerseits mehrere Flexibilität und Freiheit und weniger Kosten bei der Aufnahme, führt aber anderseits zu erhöhten Arbeitsaufwand in der Nachbearbeitung. Die Fotografen sollen dann meistens viele Stunden lang viele unorganisierte Bilder bearbeiten um das erwünschte Resultat zu erhalten. Das setzt auch besondere Fähigkeiten im Bereich der Fotobearbeitung voraus.

Der Seminarvortrag soll zunächst eine mögliche Vorgehensweise vorstellen, wie man diesen Nachbearbeitungsschritt vereinfachen kann.

Literatur:

Bildquelle: http://www.cs.cornell.edu/projects/light_compositing/