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Exposing Photo Manipulation with Inconsistent Shadows

Vortrag von Tim Veitengruber am 18. Dezember 2013 Mit moderner Bildbearbeitungssoftware ist es mittlerweile auch für Laien weitestgehend problemlos möglich, digitale Bilder so täuschend echt zu manipulieren, dass diese nicht ohne genauere Analyse als Fälschung enttarnt werden können. In vielen Fällen ist man allerdings auf die Authentizität digitaler Bilder angewiesen, beispielsweise bei der Arbeit von Strafverfolgungsbehörden. Für Bilder existieren nur in seltenen Fällen digitale Wasserzeichen oder Signaturen und abseits der reinen Farbwerte des Bildes stehen keine weiteren Informationen über das Originalbild zur Verfügung. Daher sind Verfahren nötig, die bereits mit diesen Daten Manipulationen aufdecken können. Diese basieren auf der Annahme, dass Manipulationen bestimmte geometrische oder statistische Eigenschaften eines Bildes ändern, die für den Betrachter plausibel erscheinen, mit geeigneten Maßnahmen allerdings sichtbar gemacht werden können. Das betrachtete Verfahren basiert auf der Tatsache, dass Licht- und Schatteneffekte in einer 3D-Szene mit gängigen Mitteln schwer plausibel zu fälschen sind. Dazu werden ver- schiedene Schattentypen unter der Annahme einer einzelnen Punktlichtquelle geometrisch analysiert.

Bildquelle und Literatur

Eric Kee, James O’brien und Hany Farid: Exposing Photo Manipulation with Inconsistent Shadows. ACM Trans. Graph., 2013